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Bad Schwartau / Stockelsdorf

 

 

    Katrin Lindemann präsentiert „ Der  Fluch"                                                                                          

 

Bad Schwartau. Die DDR war in der Frage toleranter, auf jeden Fall", sagt Katrin Lindemann (55). In ihrem jetzt erschienen Buch „Der Fluch" beschreibt die Bad Schwartauerin Stationen ihres ungewöhnlichen Lebens von der Kindheit in Frankfurt/Oder über die Ausbildung zum Fischer in Rostock bis zu ihrer Zeit in Bad Schwartau. In eigenwilligem Stil, manchmal humorvoll, oft richtig spannend, erzählt sie von der harten Zeit im Rostocker Fischkombinat und später von ihrer großen Spendenaktion zugunsten der Travemünder Viermastbark Passat. Und immer wieder von den verstockten Reaktionen der Menschen, wenn sie erfahren, dass Katrin Lindemann als Mann geboren wurde. "Die erste Operation war im August 1989, die endgültige im Februar 1992", erzählt sie. Davor war sie zweimal verheiratet, hat heute fünf Enkelkinder. Am Samstag, 6. September, hat das Buch (ISBN 3-00-012123-4)in Bad Schwartau Premiere. Die Autorin beantwortet von 10 bis 18 Uhr an ihrem Stand vor der Dresdner Bank Fragen zum Werk und signiert auf Wunsch Bücher.HN

 

Helge Normann "Wochenspiegel" September 2003

 

Nicht nur ich, sondern auch die Organisatoren waren überrascht, welch ein Interesse die Buchpremiere, im Herzen der Stadt, gefunden hatte. Selbst von auswärts, u.a. aus Scharbeutz und Stockelsdorf, reisten Kauffreudige an, um die Biografie zu erwerben. 

 

        Ein Report von Jenseits der Straße:

 

„Der Fluch" - ein Leben mit der Transsexualität

 

Bad Schwartau. Frisch und frei von der Leber weg hat die Bad Schwartauer Bürgerin Katrin Lindemann (55) ihr Leben mit der Transsexualität niedergeschrieben. "Der Fluch" heißt das 240 Seiten starke Buch, das jetzt im Nord-Stern-Verlag (ISBN 3-00-012123-4, 240 Seiten, 14,90 Euro) erschienen ist. Das Buch beschreibt den Leidensweg der Geschlechtsumwandlung vom Mann zur Frau. Katrin Lindemann wurde 1948 als Junge geboren. Bis Januar 1989 trug sie einen männlichen Namen: Reiner Lindemann.

Reiner war zweimal verheiratet und zeugte mit den Ehefrauen zwei Kinder. „Ich wollte schon immer lieber ein Mädchen sein", sagt Katrin Lindemann heute. Die erste Operation zur inzwischen vollzogenen Geschlechtsumwandlung erfolgte 1989.

 

Normal ist bei Katrin Lindemann bisher nichts verlaufen. Auch die Entstehung des Buches sei wie ein Krimi gewesen, ein „Gewaltritt", erzählt sie. Am 9. August 2002 begann sie, ihre Geschichte aufzuschreiben, „vielleicht ein bisschen aus Verzweiflung, aus Frust“, meint sie. Doch dann kam die Schreibfreude. Ein Jahr und drei Tage arbeitete sie Tag und Nacht an dem Buch.

„Das Gefühl eigentlich ein Mädchen zu sein, hatte ich seit meinem fünften Lebensjahr“. In der Pubertät sei der Wunsch, dem weiblichen Geschlecht ganz und gar anzugehören, extrem stark geworden. Doch dann kam die Hochseefischerei, und der Wunsch wurde zurückgedrängt. Reiner arbeitete in der DDR zunächst als Matrose in der Hochseefischerei, dann als Kranführer und später im Hochofenwerk. "Ich habe die Gewalten Feuer und Wasser kennengelernt". Wie Feuer und Wasser verlief auch das bisherige Leben. "Ich habe mich immer gegen mein Schicksal aufgelehnt."

Der klippenreiche Weg vom Mann zur Frau lag noch vor ihr. Im Januar 1989 erfolgte die Namensänderung und wenig später die erste Operation in Leipzig. Sie verlieh ihr weibliche Brüste. Das Leben in der Kleinstadt wurde für den Vater von zwei Kindern nach diesem Eingriff unerträglich. Katrin Lindemann übersiedelte 1990 nach Bad Schwartau.

Die zweite Operation, die Umwandlung der Geschlechtsorgane, erfolgte 1992 ebenfalls in Leipzig. "Es war für mich ein Befreiungsschlag." Obwohl die mitmensch- lichen Probleme aufgrund von Intoleranz und Unverständnis" nicht abrissen. Jedes mal, wenn sie dachte, jetzt habe sie menschliche Anerkennung erreicht, sei ein Wanderer des Wegs gekommen, der ihr den Schritt in die Normalität verwehrte.

Katrin Lindemann hat ein Leben in Verwirrung, Verheimlichung ihrer Gefühle und geheimsten Wünsche hinter sich. Heute ist sie eine nette Dame mit dunklen, halblangen Haaren, blauem Lidschatten über den hübschen braunen Augen und dezent geschminkten roten Lippen. Nur ihre etwas rauhe Stimme ("die hat man mir versaut") lässt etwas von dem schweren Schicksal ahnen, das hoffentlich nun endgültig hinter ihr liegt. Ihr Buch ist über den Buchhandel erhältlich oder direkt bei der Autorin, Telefon 0451/282984.

Marion Hinz „der reporter“ Timmendorfer Strand / Bad Schwartau, September 2003

 

Liebe Karona,

Dein Buch zu kritisieren, werde ich mir nicht anmaßen. Kann Dir also nur meine ganz ehrliche Meinung dazu sagen:
Es gefällt mir SEHR gut! Alles darin gefällt mir und fesselte mich beim Lesen.Du beschreibst hier auf (leider nur) 240 Seiten Dein bisheriges Leben und lässt uns ein Stückchen in einen Menschen mit all seinen Stärken, Schwächen und Sehnsüchten hineinsehen - wie banal das jetzt hier auch klingen mag -.

Was mich persönlich besonders anspricht -, Du versuchst nicht, alleine nur das Thema der TS total in den Vordergrund zu stellen, sondern "Dein Leben damit" (wie es auf dem Buchcover auch angegeben ist).
Die große Masse der Sensationslüsternen wird sich deshalb vielleicht nicht sofort auf Dein Werk stürzen. Die wirklich Interessierten an einer Problematik, die heute eigentlich keine mehr sein sollte, werden sicherlich Deinen Kampfgeist bewundern (denk' ich 'mal).

Meine Mutter (76) las mit eben so großem Interesse wie ich Dein Buch, liebe Karo, und schließt sich meiner "Nichtkritik" voll an.Was sie noch besonders interessant fand, ist die Beschreibung Deines Lebens in der ehemaligen DDR.

Also, ich freue mich schon auf Dein nächstes opus!
-Insu-

 

Insel La Re Frankreich

 

Karo,  Homepage und das  Buch  --

alles toll, sie ist ein Star  --

schrieb dann auf, wie's Leben war  --

und nannte es:  "Der Fluch".

 

Ich kenne Dich vom Chatten  --

und auch persönlich sah ich Dich,

das machte Eindruck wohl auf mich  --

bist eine der ganz Netten.

 

Ich wünschte mir, ich hätte Mut  --

auch mal ein Buch zu schreiben  --

und an den Menschen mich zu reiben  --

vor Dir!   da ziehe ich den Hut.

 

Dein didi.....

 

Jetzt dichten sie sogar schon für mich wie der Didi aus Hilden, "Toll"!!!

 

 

Liebe Katrin,

 

Dein Buch war Megaklasse. Mach weiter so. Ich hoffe, es gibt noch eine Fortsetzung.

Mach weiter so!

 

Deine Steffi

Ein Statement aus Schleswig - Holstein!

 

Liebe Katrin, dein Buch - ein Besonderes - habe ich gelesen. Das Buch berührt mich aus zwei Sichtweisen heraus, einmal als Freundin, zum anderen als auch eine, die genau wie du, im Osten Deutschlands groß geworden ist.

Damals, noch bei SC, erfuhr ich persönlich von dir und deinem Wandel. Wie viele Telefonate haben wir uns seither *geliefert*. Ich habe von deinen Ängsten, Sorgen, Nöten erfahren, herausgehört, wenn du *ganz unten* warst - und immer wieder hast du Mut aufgenommen.

Du schreibst, du hast in dich hineingehorcht und es brachte dich nicht weiter. Dabei ging dein Hineinhorchen doch recht tief!

Nun, Kartin, du bist sehr mutig. Deine Offenheit, dein sich Outen und nebenher noch die Aufarbeitung deines  Lebens ist ein echtes Wagnis und gut für uns, für uns, die wir nie auch nur im entferntesten nachvollziehen können. Katrin, du hast gewagt, ehrlich zu dir selbst und zu uns zu sein. Das Buch bist DU - ohne Abstriche! Und Katrin, du BIST ein Mensch - klug, ehrgeizig, fröhlich, verletzlich - du zeigst starken Charakter, eine verletzliche Seele und immer wieder Bangen und Hoffen...

Dein Buch ist mehr als Bohlen.... Es ist eine nichtalltägliche, erzählende Biographie, gespeichert mit knallharten Deutschland-Fakten, die Umwandlung eines Menschen in einen glücklichen Menschen - nicht durch einen Lotto-Gewinn - nein, vom Mann zur Frau. Alltäglich? Nein. Jenseits der Straße? Ja. Und doch mit beiden Beinen im Leben stehend, wirklich und wahrhaftig.

Dein Buch ist wichtig, für Gleichgesinnte, für Ostler, für Westler. Jeder für sich wird es anders lesen, anders interpretieren, jeder für sich Entscheidendes finden...Aber alle werden es verstehen. Es gibt Menschen in deinem Buch, die müssen sich schämen - DU gehörst nicht dazu.

Katrin, meine Bewunderung hast du jetzt, meine Freundschaft längst erfahren...

Deine Rachel

 

Diese Mail kam von einer sächsischen Freundin, ihres Zeichens Bibliothekarin. Sie hat das Buch bereits in ihren Bestand aufgenommen.

 

Liebe Katrin,

Habe heute dein Buch gelesen. War begeistert von deinem Mut deine Lebensgeschichte aufzuschreiben. Ich hoffe für Dich das dein Buch ein Renner wird und viele Leute das Ungerechte das Dir passiert ist lesen.

Bis bald deine Tine

Eine Bad Schwartauer Freundin

 

Sehr geehrte Frau Lindemann

 

Vielen Dank für Ihren Auszug aus der Biografie. Ich habe ihn mit viel Interesse gelesen und finde ihn sehr spannend und facettenreich. Gerne habe ich ihn auf meiner Seite veröffentlicht. Wenn Sie sich auf meiner Seite registrieren, kann ich den Text unter Ihrem Namen erscheinen lassen. Damit die Leser bei Interesse Ihr Profil ansehen können.

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Vermarktung des Buches und kann mir gut vorstellen, dass die Biografie auf viel Resonanz stossen wird.

Herzliche Grüsse aus Zürich

Sabine Baumann

____________________________________________

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Mündliche Aussagen, die einfach dazugehören:

 

Meine Schwester hat es in einer Nacht gelesen, konnte nicht aufhören und meinte es ist sehr spannend geschrieben. Ich soll unbedingt weiter schreiben ließ sie weiterhin ausrichten.

Andreas Bader, Bad Schwartau

 

Ich habe Dein Buch auf der Kreuzfahrt gleich zweimal gelesen, um es besser verstehen zu können.

Name unbekannt, Bad Schwartau

*

Aber, Sie haben in Ihrem Leben so viel erlebt, das reicht für x Bücher. Als Sie mich ansprachen, überschwemmten Sie mich in kürzester Zeit mit Ihren Informationen. Für einen Nicht-Eingeweihten ist es schwer, durch das Dickicht der vielen Lebensstränge, Motivationen, Erlebnisse und Ziele Ihres Tun zu finden. Diesen Eindruck hatte ich auch beim Lesen. Nachts um 00.30 Uhr konnte ich nicht mehr und legte fix und foxi Ihr Buch zur Seite, da mein Tag wie immer um 06.00 Uhr beginnen würde, mit all seinen Pflichten, und da war es Zeit aufzuhören.

Aus einem zweiseitigen Brief, einer freiberuflichen Mitarbeiterin von  NDR- und Pro7

*

Das Neueste:

Seit vergangenem Mittwoch, dem 29. 10. 03, bin ich in der Datenbank der Harrassowitz KG zu finden. Es handelt sich um den größten Vermarkter deutscher Literatur via USA. Die ersten Bestellungen sind bereits eingetroffen, sowie zahlreiche Glückwünsche.

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Sehr geehrte Frau Lindemann -

 

aus einer Lesung mit Herrn Grass im Lübecker Weiland kann leider nichts werden. Viel zu viel steht auf seinem Arbeitsplan. Mir bleibt nur, Sie um Verständnis für diese Absage zu bitten und Ihnen für Ihre Buchpräsentation unsere allerbesten Wünsche mitzuschicken!

Herzliche Grüße

H. O.....

 

Naja, mit einer kleinen Episode ist der Schriftsteller und Nobelpreisträger Günther Grass, in der Biographie ebenfalls präsent. Daraus resultierend weiß ich, dass es nicht alltäglich ist eine Antwort und sogar nette Wünsche, vermittelt zu bekommen. Recht herzlichen Dank, Herr Grass!! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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