Der Fluch - Eine Biographie

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Ein Leben in Verirrungen und Verwirrungen

Inhalt

Vorwort

 

Teil 1

Kindheit - Schulzeit - Gedichte - Begegnung mit Walter und Co. - Lehrzeit - Pionierschiff Vorwärts - Gedichte - 16 Stundentörn auf ROS 225 „Cottbus“ - Kanada, Grönland - Massaker die ich nie vergessen werde - Das Antlitz des Todes 1 - Z- Trawler ROS 415 „Heinz Priess“ - De  Gaulle in Kanada - französische Kriegsschiffe als Lebensretter - Loggerfahrten Norwegen, Biscaya - Einberufung auf hoher See - Antlitz des Todes 2

 

Teil 2

Die Heimkehr - Berlin Weiße Flotte - Kranführerlehrgang - Erste Ehe, Wehrdienstzeit – Scheidung - Erstkontakte zum Psychiater - Aufenthalt in der Psychiatrie der Charité zu Berlin - Zweite Ehe - Mobbing am Hochofen - Weitere Einweisungen in die Charite - Behandlung gegen Schizophrenie - Hundesport - Nico auf Ganovenjagd - Scheidung - Die Wendezeit - Zeit der Entscheidungen

 

Teil 3

Markt in Bad Schwartau - Sport Mikrofon - Der Einstieg in die Welt der PR- Medien - Das Arbeitsamt schlägt zu - Operationstermin in Leipzig - VWP Verlag Hamburg - Gesellschafterin - Eigene Präsentationen und das bittere Ende - Internationale Medienkampagne zur Rettung der „Passat“ incl. Fernsehspotproduktion  - Immer wieder Hass und Ablehnung - ABM oder Verlag - Ein Jahr Hanseschiffbau - Ein Verleger den ich nie verstehen werde - Eine Landespräsentation die meine Rettung sein könnte - Der Verrat - Existenzgründungsseminar - Der Kampf gegen die Banken - viereinhalb Monate bis zum Kredit - Rundschreiben an die Politik - Geschehen noch Wunder oder ist dies bereits das Ende?

 

Nachwort

Vorwort

Ich bekenne, keine Berühmtheit zu sein! Ich bin auch keine Schönheit. Es gibt jedoch Menschen die etwas Faszinierendes in meinen Augen finden. Ich prange nirgends von schrillen Plakaten, es gibt allerdings Augenblicke in meinem Leben, in denen ich weit über die Stadtgrenzen Bad Schwartaus hinaus, ins Gespräch kam.

 

Beim Besuch eines namhaften Berliner Verlages, im Sommer 2002, fragte mich mein Gastgeber: „Weshalb schreiben sie nicht mal ein Buch? Erzählstoff haben Sie doch genug.“ Ich erwiderte ihm: „Gedacht habe ich daran auch schon, aber ich glaube, mein Schreibstil ist dafür nicht professionell genug.“ In Kenntnis einiger Details, meine Vergangenheit betreffend, fügte er nach einer kleinen Pause hinzu: „Die Thematik Transsexualität an sich, ist ja inzwischen nichts Besonderes mehr, aber im Verbund mit Ihrer Person nicht so alltäglich.“

 

Seit meiner Rückreise in nördliche Gefilde ließ mich diese Anregung nicht mehr zur Ruhe kommen. Genau dies hatte ich nämlich in den vergangenen Jahren oft zu hören bekommen. Es ist tatsächlich so, dass ich von Menschen in unterschiedlichster Position, immer wieder darin bestärkt wurde, endlich „schöpferisch“ tätig zu werden. In meinem weiteren Bekanntenkreis können es viele kaum erwarten, mich über das geschriebene Wort besser kennen zu lernen, vor allem, da sie zumindest ansatzweise wissen, dass mein Leben in keine einfach gedrechselte Schablone passt.

 

Es ist Anfang August 2002, als ich mich ans Werk mache. Dies heißt für mich, um  mein Überleben zu schreiben, denn es ist nicht mehr lange hin, dann werden mir die Banken gnadenlos im Nacken sitzen. So schreibe ich oft von früh um 7.00 Uhr bis spät in die Nacht, manchmal bis in den frühen Morgen hinein, ab und zu vom Gassi gehen mit meiner Bonsai - Dogge unterbrochen. Manchmal fällt mir erst spät abends ein, dass ich nicht einmal an eine warme Mahlzeit gedacht hatte.

 

Wahrscheinlich gehört auch heute noch Mut dazu, zu der Eingangs genannten Thematik etwas zu veröffentlichen. Meine Chance sehe ich aber darin, dass es inzwischen abertausende Biographien wie die eines Dieter Bohlen und Stefan Effenberg gibt. Von Menschen, die jeden Morgen voller Sorge, von Jenseits der Straße, aus den Kellern dieser Gesellschaft, in die Zukunft blicken und denen Sozial- und Arbeitsämter vertraut sind, wohl nicht allzu viele. Von denen aber,  die oft genug verstoßen werden, weil sie anders sind und weshalb auch immer, nicht in das antiquierte kleinbürgerliche Klischeedenken  passen, noch weniger.

 

Bildmaterialien und Kopien von nicht alltäglichen Schreiben werden dieses Buch ergänzen (z. B. vom Ex- Bundeskanzler Helmut Kohl). Darüber hinaus berichte ich, wiederum mit eigenen, inzwischen schon historischen Fotos unterlegt, von meiner Zeit beim Fischkombinat Rostock, dereinst Betreiber der größten deutschen Fischereiflotte-, und seiner inzwischen im wahrsten Sinne des Wortes untergegangenen Flottille. Also von dort, wo einst mein Weg ins Berufsleben begann.

 

Zeitungsartikel belegen zudem, wie man mich hofierte, bis der berühmte „Wanderer“ des Weges kam und fragte: „Haste schon gewusst?“ Damit möchte ich auf den Punkt kommen: Ausgangsbasis für meine Initiative, überhaupt zu schreiben, ist, wie ich bereits zu Anfang erwähnte, meine aus bürgerlicher Sicht abnorme Neigung, mich im Widerspruch zum Geburtenregister, in weiblichem Körper und Geist zu Hause zu fühlen. Bereits seit dem fünften Lebensjahr verspürte ich nämlich das innere Verlangen, ein Mädchen und später eine Frau sein zu wollen.

 

Im Laufe der Jahre habe ich mein Schicksal in die Hand und viele Hürden genommen. Inzwischen bin ich fünffache „Omi“, für Enkel, die mich nie anders kennen gelernt haben. Eine Frage stellt sich mir jedoch immer wieder: „Bin ich auf meinem Weg mit all den schweren Entscheidungen wirklich glücklich geworden?“

 

Wer jetzt erwartet, dass ich mich in sexuellen Details äußern werde, sollte dieses Buch gleich wieder beiseite legen. Mir geht es in erster Linie um die Darstellung meiner Situation zu Zeiten der DDR, der Wendezeit und den nachfolgenden Jahren im vereinigten Deutschland und um meinen Kampf, als Mensch Achtung und Anerkennung zu finden. Eins ist nämlich gewiss: Bei mehr Toleranz  gegenüber von Menschen, die eines Tages feststellten im falschen Körper zu Hause zu sein, wäre hier eine andere Geschichte zu Papier gebracht worden.

 

In diesem Buch werden vier fassungslose Staatsmänner aus dem Ostblock genauso präsent sein wie zwei Sowjetische Kosmonauten, der Nobelpreisträger Günter Grass, der schon erwähnte Ex- Kanzler Dr. Helmut Kohl, die Ministerpräsidentin des Landes Schleswig Holstein Heide Simonis und andere, und sie alle in persönliche Erlebnisse oder erlebte Episoden eingebettet. Den Prinzen von Sachsen – Coburg lernte ich zwar ebenfalls persönlich kennen, aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

 

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