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Ein Brief an den NDR- Hamburg:

Betreff: „Der Fluch – Eine Biographie“

 

 

Sehr geehrte Frau N....

 

ich bitte Sie dafür um Verständnis, dass ich mich persönlich an Sie wende. Leider läuft die Zeit gegen mich und da ich eins noch nie konnte aufgeben, erhalten Sie dieses Anschreiben.

 

-Das Gespräch auf der Couch in Kiel, eröffnete die Moderatorin des Magazins „Schleswig – Holstein unser Land“, mit der Aussage: „Das vergangene Jahr war das Jahr der Biografien in Deutschland“, „Im vergangenen Jahr hat auch eine Wahl- Schleswig – Holsteinerin ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben, aber mit den Büchern aus der Promiwelt hat das nichts zu tun“!-

 

Es geschieht wohl nicht alle Tage, dass eine Biografie von Jenseits der Straße und damit von Jenseits von Bohlen und Co. geschrieben, das Licht der Welt erblickt. Es ist wahrscheinlich auch nicht alltäglich, dass ein Buch etwas bewegen bzw. verändern kann. Mit der Biografie „Der Fluch“, scheint mir das gelungen zu sein und das nicht nur in der eigentlich konservativ orientierten Kleinstadt Bad Schwartau, sondern auch in der angrenzenden Region. Jedenfalls habe ich mir in Bad Schwartau einen Namen gemacht und das im positiven Sinne. Es gibt Schwartauer Bürger, die ihr Staunen zum Ausdruck bringen und es selber nicht so richtig  nachvollziehen können. Weshalb sollte es nicht auch, Ihre Unterstützung eingeschlossen, bundesweit gelingen. Da ich ein, aus der ehemaligen Sabine Christiansen Community, hervorgegangenes Forum begründet habe und fast alle Mitglieder für mich werben, bin ich zudem, über Norddeutschland hinaus im Gespräch. Die Biografie ist inzwischen über die Harrassowitz KG, auch via USA geordert worden. Man hatte das Buch für gut befunden und geht davon aus, dass insbesondere der Berichtsteil ehemalige DDR, aber auch die Thematik an sich, interessierte Leser finden wird. In Richtung Australien habe ich übrigens ebenfalls meine Pläne. Im Februar oder März treffe ich mich deshalb mit einem australischen Verleger.

 

Neben den „Lübecker Nachrichten“, die allerdings vorab, haben regionale Werbeträger bereits Artikel veröffentlicht. Desgleichen gaben Leser und das bundesweit, ein positives Feedback ab. Selbst der Schriftsteller Günter Grass ließ an mich Grüße ausrichten, siehe Homepage. (Am besten Sie bilden sich selber eine Meinung, indem sie die Site besuchen). Daneben bin ich in vielen Suchmaschinen zu finden. Bei Google, sei es unter dem Namen, oder mit dem Buchtitel, sogar mehrfach auf den ersten Seiten und ebenfalls bei Buchfisch.de

und was soll ich sagen, ich staunte wirklich, als ich einen Tag nach der unten aufgeführten Sendung, von Libri Vertragsunterlagen erhielt.

Ein Höhepunkt war für mich die Einladung des NDR, am 06. 01. 04, nach Kiel. Dort wurde ich von der Moderatorin Laura Lange empfangen und auf der Couch platziert. Vorher, bereits Mitte Dezember, wurden in Bad Schwartau einige Aufnahmen gemacht.

Die ersten Statements, die ich dann einen Tag nach der Sendung in Lübeck und Bad Schwartau zu hören bekam, drückten das Bedauern aus, dass die Sendezeit ein wenig zu kurz gewesen sei, aber dass ich mich gut dargestellt habe. Den Beitrag gerade am 06. 01,  zu senden war übrigens als eine Art Jubiläum gedacht. Genau auf den Tag, nur neun Jahre früher, war ein Fernsehteam mit mir, anlässlich der „Internationalen Medienkampagne zur Rettung der Passat“, einen ganzen Tag lang unterwegs.

 

Einige Mitarbeiter des NDR müssen das Buch ebenfalls gelesen haben, denn ich bekam immer wieder zu hören, dass es spannend geschrieben sei. Die Moderatorin Corinna Below, die, die Aufnahmen auf der „Passat“ und in Bad Schwartau moderierte, sagte mir: „Frau Lindemann, als ich ihr Buch las war es für mich, als wenn sie sich mit mir unterhielten“. Ich glaube, ein schöneres Kompliment kann man gar nicht bekommen. Wichtig war für die meisten Leser auch, dass ich nicht auf der Krankheit an sich herum reite, sondern aus dem gelebten Leben unter dem Aspekt der Transsexualität berichte.

 

Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören, denn geschafft habe ich den Durchbruch auf dem nationalen Markt noch lange nicht. Immerhin trete ich allein gegen den Rest der Welt an und bin auf Hilfe von jenen angewiesen, die mit mir gemeinsam etwas für mehr Toleranz in diesem Land tun möchten. „Das „Schleswig – Holstein Team“, des NDR hat es auf jeden Fall so interpretiert und für gut befunden. Mir verbleibt allerdings, vor allem in der Arbeitslosigkeit begründet, nicht mehr viel Zeit mein Schicksal selbst zu bestimmen.

 

Mit freundlichen Grüßen aus Bad Schwartau,

 

 

Katrin Lindemann

 



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